Hier erfahren Sie alles, was sich bei mir im Laufe der Zeit an Wissen über Tortenaufleger angesammelt hat.

Sie möchten einfach nur bestellen? Dann geht’s hier zum Shop: www.tortengesicht.de (hier klicken)

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Der Begriff “Tortenaufleger” bezeichnet eine bunte, dekorative Auflage, vergleichbar mit einer Marzipanschicht, die – mit Lebensmittelfarbe bedruckt – komplett essbar ist. Dieser Tortenaufleger wird als Dekoration auf eine festliche Torte gelegt, fertig ist eine wunderschöne „Fototorte“. In der Regel wird solch ein Tortenaufleger individuell nach den Wünschen des Kunden hergestellt, meistens druckt man das Bild desjenigen drauf, für den diese Torte gedacht ist. Hierzu kann man natürlich noch jegliche Art von Schrift hinzufügen, gute Wünsche, den Namen, ein besonderes Datum oder was auch immer.

Zu welchem Anlass kann man solch einen Tortenaufleger verwenden? Es gibt unzählige Gelegenheiten, um solch eine Fototorte zu verschenken: Geburtstag, Kindergeburtstag, Hochzeit, Taufe, Firmenfeier, Jubiläum, Muttertag, Verabschiedungen und vieles mehr.

Was muss ich tun, um solch einen Tortenaufleger zu bekommen?

Ich biete auf meiner Seite www.tortengesicht.de unter der Rubrik „MOTIVE“ eine große Auswahl von Vorschlägen für einen möglichen Hintergrund an. Hier können Sie sich ein Motiv auswählen. Nachdem Sie das Motiv in Ihren Warenkorb gelegt und bestellt haben, senden Sie uns einfach formlos per Mail Ihr Foto, welches Sie in den Hintergrund „eingebaut“ haben möchten. Bitte schreiben Sie hier auch noch Ihren Wunschtext dazu, den Sie mit abgedruckt haben möchten. Zum besseren Verständnis: die Wahl eines Hintergrundes ist eine zusätzliche Option, es geht selbstverständlich auch ohne.

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Es muss ja nicht immer der große runde oder rechteckige Tortenaufleger sein. Bei Pixelio habe ich eine sehr schön dekorierte Torte gefunden, bei der kleine runde Muffinaufleger verwendet wurden.

Muffinaufleger

Herzlichen Dank an den Fotograf und Bäcker, das Foto hier verwenden zu dürfen: (hier klicken)

Für die Deko können Sie mit Sahnesteif angedickte Sahne verwenden, sollte die Torte nach dem Verzieren nicht rasch verbraucht werden, ist es erforderlich, sie mit Blattgelatine zu festigen. Das Einfärben der Sahne geschieht mit Lebensmittel-Farbpulver.

Zur Bestellung dieser kleinen Aufleger, die nach Ihren Wünschen und Größen angefertigt werden, geht es hier lang

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Diese Torte ist so dermaßen genial: geschmacklich ganz hervorragend und wirklich schnell zubereitet, aber beachten Sie bitte: Sie muss auf jeden Fall nach der Zubereitung 4 Stunden ruhen bzw. kühl stehen.

Einfache Mascarpone-Torte mit Himbeeren oder anderen Früchten

Sie benötigen dafür:

1 dunklen Wiener Boden, gibt es fertig zu kaufen. Er ist zweimal durchgeschnitten, Sie benötigen nur einen Boden davon, die restlichen zwei Böden können Sie problemlos einfrieren.
6 Blätter weiße Gelatine
3 Eigelb
6 schwach gehäufte Esslöffel Zucker
2 cl Amaretto (ca. 3 Esslöffel)
500 g Mascarpone
250 g Magerquark
1 Päckchen Vanillezucker
200 ml Sahne
½ Tasse Espresso bzw. starken Kaffee
500 g frische oder gefrorene Himbeeren, Erdbeeren, Schattenmorellen aus dem Glas oder andere Früchte.

Und so wird’s gemacht:

Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen.
Eigelb und Zucker schaumig schlagen, Mascarpone, Quark und Amaretto dazugeben und vermischen. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen und unter die Marscarpone-Quark-Masse heben.
Die eingeweichte Gelatine mit der Hand ausdrücken. ca. ½ Tasse Wasser zum Kochen bringen, die Gelatine hinein geben und unter Rühren auflösen. Löffelweise die Mascarpone-Masse zu der flüssigen Gelatine geben – nicht umgekehrt – also nach und nach ca. 10 Esslöffel mit der Gelatine gut vermischen. Anschließend dieses Gelatine-Gemisch zur Mascarpone-Masse geben und sorgfältig unterrühren.
Tortenring in Größe des Wiener Bodens einstellen und auf eine Tortenplatte stellen.
Eine Lage des Wiener Bodens in den Tortenring legen und den Boden mit Hilfe eines Teelöffels mit dem Espresso tränken. Die Früchte darauf verteilen und die Mascarpone-Masse einfüllen. 4 Stunden kühl stellen, fertig.

Tiramisu_Torte

Richtig gut geeignet zum Dekorieren! Vielleicht mit einem hübschen Tortenaufleger ;-)

Falls kein Tortenring vorhanden ist, geht zur Not auch eine Springform, in diesem Fall den Wiener Boden dann irgendwie auf die Größe passend schneiden.

Strecken der Torte, wenn viele Gäste zu erwarten sind:

Die Torte kann ohne weiteres „gestreckt“ werden, indem Sie die Zutaten verdoppeln und entsprechend alle drei Tortenböden verwenden, also abwechselnd Tortenboden mit Früchten und Mascarpone-Masse einfüllen. Auf den obersten Boden keine Früchte mehr auflegen, sondern direkt mit Mascarpone-Masse abdecken, sonst bekommen Sie die Torte nicht schön glatt.

Früchtevariationen:

Natürlich können Sie hier sämtliche gefrorenen Früchte nehmen, die im Supermarkt zur Auswahl stehen. Wenn Sie in Zeitnot sind, die Früchte so schnell wie möglich aus dem Gefrierfach nehmen und in aufgetautem (abgetropftem) Zustand verarbeiten, oder abgetropfte Schattenmorellen aus dem Glas verwenden. Frische Früchte waschen und zerkleinern. Bei aufgetauten bzw. frischen Früchten verkürzt sich die Kühlzeit der Torte auf ca. 2 Stunden.

Falls Ihnen das Rezept zu einfach ist:

Die Tortenböden jeweils mit Nusskrokant bedecken, kann man kaufen, oder aus 2 Esslöffeln Butter, 100 g Zucker und 200 g gemahlenen Nüssen selbst herstellen. Dazu Butter und Zucker im Topf erwärmen, Nüsse dazu und bräunen. Abkühlen lassen.

Tipp:

Den Tortenring etwas größer als den Wiener Boden einstellen. So kann die Mascarpone-Masse den Boden außen bedecken und dieser ist nach Abnahme des Tortenrings nicht mehr sichtbar. Sieht schöner aus.

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Ausgerechnet am Muttertag kam ich auf die Idee, mal eben ein kleines Video zu machen, um zu zeigen, wie man solch einen Tortenaufleger verwendet, wenn man keine Zeit (oder Lust) zum Backen hat und eine fertige Gefriertorte verwenden möchte. Hier geht’s zum Video (falls Sie es aus technischen Gründer nicht ansehen können, finden Sie hier noch eine Anleitung in Bildern (bitte klicken)

Das hübsche Herzbild ist übrigens hier zu finden: http://www.pixelio.de

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Heute habe ich eine Email bekommen, über die ich mich riesig gefreut habe:

“Ich wollte Ihnen eine positive Rückmeldung geben von Ihrem Tortenbild, ein dickes Lob ihre Qualität der Bilder ist wirklich brillant, da hatte ich schon schlechte Qualität.  Mit ihrem Bild  macht es Spass eine Torte zu verschenken.

Ich werde Sie auf jeden Fall weiter empfehlen. Toll!”

Das ist deshalb so bemerkenswert, weil ich gerade wegen der Farbqualiät der Lebensmittelfarben oftmals der Verzweiflung nahe war. Aber immer wieder habe ich mich hingesetzt, überlegt und ausprobiert, was ich verbessern könnte. Mittlerweile bin ich so einigermaßen zufrieden und die Rückmeldung der Kundin hat mir bestätigt, dass ich mit meinen Ansprüchen an die Bildqualität auf dem richtigen Weg bin.

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Laut EG-Verordnung müssen die Farbstoffe E110, E104, E122, E129, E102 und E124 ab dem 20. Juli 2010 mit dem Zusatz “Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ gekennzeichnet sein.

Meinen Informationen zufolge steht der Deutsche Konditorenbund mit dem Bundesministerium für Verbraucherschutz in Kontakt, um die Zulassung der genannten Farbstoffe aufrechtzuerhalten, da diese in der Konditorei dringend benötigt werden.

Die Forschungsabteilung der Lieferfirma, von der ich meine Lebensmittelfarben beziehe, forscht seit nahezu 12 Monaten und konnte bisher noch keine bemerkenswerten Erfolge erzielen. Sollten sich hier neue Erkenntnisse auftun, werde ich berichten, bzw. sobald dies möglich ist, auf natürliche Farben umsteigen.

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Also – ich kenne bisher keinen Fall, wo es nötig war, einen Tortenaufleger einzufrieren. Aber dennoch möchte ich hier kurz erwähnen, dass dies natürlich möglich ist. Verpacken Sie ihn in in einen Gefrierbeutel und achten Sie darauf, dass er geschützt lagert, da er in gefrorenem Zustand sehr zerbrechlich ist.

Beim Auftauen unbedingt sofort aus der Verpackung nehmen, damit das Bild nicht mit Tauwasser in Berührung kommt.

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Ihrer Phantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Legen Sie das essbare Foto auf die vorbereitete Torte, entweder zentriert oder auch seitlich und verzieren Sie den Rand. Vielleicht schauen Sie vorher in der Backwarenabteilung Ihres Lebensmittelgeschäftes vorbei, dort finden Sie mittlerweile ein Fülle von essbaren Dekoartikeln, fast für jeden Anlasse passend.

Sehen Sie sich das kleine Video an mit bereits fertigen Kuchen und Torten meiner Kunden, das hilft Ihnen sicherlich, um die richtige Dekorations-Idee zu bekommen: Tortengalerie

Im Laufe der nächsten Tage werde ich hier noch weitere Tortenaufleger-Gestaltungstipps geben – schauen Sie einfach mal wieder vorbei.

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Sie haben den Entwurf von mir bekommen, haben ihn sorgfältig angesehen und eventuell waren noch ein paar Änderungen nötig. Erst wenn Sie vollkommen zufrieden sind, geben Sie mir Bescheid. Falls Sie noch nicht überwiesen haben, sollten Sie das jetzt tun. Anschließend können Sie sich zurücklehnen und „der Ding harren, die da kommen“.

Ich selbst beginne mit der Produktion: Ihr Tortenaufleger wird gedruckt. Allerdings sind zunächst einmal ein paar Probedrucke nötig, um die Farben noch etwas anzupassen. Lebensmittelfarbe druckt farblich ganz anders als normale Druckertinte und je nach Farbeigenschaften des Entwurfs braucht es einige farbliche Veränderungen bzw. Hell-Dunkel-Einstellungen. Sobald der Probedruck gelungen ist, wird vorsichtig auf Fondant gedruckt.

Nach einigen Stunden Trockenzeit schneide ich den Tortenaufleger in die entsprechende Form, meistens rund oder rechteckig. Das Tortenbild wird sorgfältig und neutral verpackt, es wird noch ein Aufkleber angebracht, auf dem die Inhaltsstoffe angegeben sind sowie auch das Mindeshaltbarkeitsdatum. Der Tortenaufleger ist nun fertig und geht mit der Post auf die Reise.

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“…und ich brauch das Tortenbild ganz schnell. Tut mir leid, aber ich habe Ihre Seite erst eben entdeckt, die Idee ist soooo klasse. Ich hoffe es reicht noch, übermorgen hat mein Freund Geburtstag und ich möchte ihn zu Mitternacht mit solch einer Fototorte überraschen. Können Sie mir den Tortenaufleger sofort liefern?”

Natürlich konnte ich. Dir Kundin hat mir auch gleich das Foto geschickt und die Auswahl fiel auf das Motiv “Alles Liebe”. Umgehend habe ich das Bild mit dem von ihr gewählten Hintergrund angefertigt und so schnell es ging abgeschickt. Einige Tage später kam die Rückmeldung:

“1000 Dank für die schnelle Lieferung und die schöne Arbeit. Leider ist ein kleiner Malheur passiert. Zunächst hat alles perfekt geklappt. Ich habe die Torte fertiggestellt und Ihren schönen Aufleger  daraufgelegt, sah wirklich super aus.
Bis es Mitternacht war, hatte wir einiges an Champus vertilgt und ich war so knülle, dass ich die schöne Torte beim Servieren hab fallen lassen, sodass mein Freund das Wunderwerk überhaupt nicht zu Gesicht bekam…”

Er hat die Torte zwar gesehen, aber leider nur noch auf dem Foto, was die Kundin vorher gemacht hatte.

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Grundsätzlich gibt es keinen richtigen oder falschen Untergrund, um einen Tortenaufleger auf der Torte zu platzieren. Die einzige Bedingung für einen schön aussehenden Kuchen oder eine Torte: die Unterlage muss glatt und auf jeden Fall einfarbig sein. Der Tortenaufleger ist schwach durchscheinend, sodass bei einem weißen Untergrund, auf dem sich ein paar Schokoladenstreusel verirrt haben, diese an hellen Bildstellen als unschöne Flecken sichtbar sein werden.

Vorschläge für die verschiedenen Kuchen und Torten:

Sahnetorte:

Sie überziehen die Torte reichlich mit Sahne und legen den Tortenaufleger darauf, das geht schnell und einfach.

Und wenn keine Zeit oder Lust zum Backen ist, können Sie auch eine Torte aus der Kühltheke des Supermarktes verwenden. Nehmen Sie die Torte aus der Verpackung und lassen Sie sie ca. 30 Minuten antauen. Dekorschicht mit einem langen Messer komplett abschneiden.

Wenn Sie anschließend keinen eigenen Dekorrand machen möchten, können Sie den Originalrand soweit stehen zu lassen, dass das Tortenbild innen hineinpasst. In diesem Fall das Innere mit einem Esslöffel sorgfältig entfernen.

Tortenaufleger auflegen. Nach ca. 30 – 45  Minuten, im Winter 60 Minuten, je nach Zimmertemperatur auch länger, fängt der Tortenaufleger an, sich mit dem Untergrund zu verbinden. Achtung: nachdem das Tortenbild schön weich geworden ist (ca. 90 Min.), sollte die Torte serviert werden, da das Bild nach längerer Zeit anfängt aufzuweichen und die Farben allmählich zerfließen. Wann dies der Fall ist, lässt sich schwer bestimmen, da von der Temperatur und Luftfeuchtigkeit abhängig.

Auf keinen Fall kann eine Sahnetorte mit Tortenaufleger über Nacht aufbewahrt werden, dann ist das Bild am nächsten Tag nicht mehr schön. Es besteht allerdings die Möglichkeit, eine Marzipanschicht unter das Tortenbild zu legen (gibt es z. B. von Schwartau bereits fertig ausgerollt), brauch nur noch in Größe des Tortenauflegers ausgeschnitten werden. Die Marzipanschicht auf die Torte legen, ganz leicht mit Wasser einpinseln und hier den Tortenaufleger auflegen. So kann die Torte am Morgen fertig gemacht werden und ist bis zum Nachmittag oder nächsten Tag gut haltbar.

Torte mit Schokoladenüberzug:

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, den Tortenaufleger auf einem Kuchen mit Schokoladenguss zu platzieren. Bei einem Guss mit dunkler Schokolade ist besonders bei hellen Tortenbildern etwas Vorsicht geboten, da der dunkle Untergrund die hellen Farben leicht abdunkelt. Verwenden Sie einfach weißen Schokoladenguss und das Problem ist gelöst. Drücken Sie den Tortenaufleger in die noch leicht weiche Schokolade, fertig. Hier hält das Tortenbild so lang, bis die Torte verspeist wird.

Rührkuchen, Käsekuchen etc.

Grundsätzlich gilt hier, dass Sie den Kuchen sorgfältig vorbereiten müssen, damit der Tortenaufleger schön glatt aufliegt.

Lassen Sie zunächst den Kuchen nach dem Backen auskühlen, damit er gut geschnitten werden kann. Sollte er von der Konstenz her zu locker zum Schneiden sein, hilft es auch, ihn einige Zeit in den Kühlschrank zu stellen.

Sie haben nun mehrere Möglichkeiten, den Kuchen so vorzubereiten, dass der Tortenaufleger gut zur Geltung kommt.

  • Sahneüberzug:
    die einfachste und schnellste Methode ist es, den Kuchen mit Sahne zu überziehen, gegebenenfalls die Sahne mit Sahnesteif festigen. Haben Sie einen Tortenring aus Edelstahl? Legen Sie ihn um den Kuchen, sodass zwischen Kuchen und Tortenring ringsherum 1-2 cm Abstand bleibt.
    Füllen Sie die steife Sahne ein und drücken Sie sie seitlich gut in den Zwischenraum, darauf achten, dass keine Hohlräume entstehen. Anschließend wird noch oben aufgefüllt und schön glatt gestrichen. Komplett in den Kühlschrank stellen und für einige Stunden kühlen lassen. Mit einem spitzen Messer am Rand entlang “schneiden” und den Tortenring vorsichtig abnehmen. Nun ist die Torte gut vorbereitet und Sie können den Tortenaufleger darauf platzieren. Falls Sie keinen Tortenring haben, bestreichen Sie den Kuchen mit Sahne, indem Sie eine großes Messer oder Tortenmesser zu Hilfe nehmen. Gehen Sie dabei so vor, wie unten bei der Eiweiß-Zucker-Glasur beschrieben.
  • Marzipanüberzug mit fertig gekaufter Marzipandecke:
    Mit einem scharfen Messer die Oberfläche und den Rand glatt schneiden. Hierbei vorsichtig vorgehen und nicht zuviel auf einmal wegschneiden. Einen Faden um den Kuchen legen und genau so lang abschneiden, wie der Umfang des Kuchens ist und beseite legen. Danach den Kuchen mit Marmelade, traditionell mit Aprikosenarmelade überziehen.
    Die Marzipandecke, die es im gut sortierten Discounter (bei Backzubehör, z.B. von Schwartau) fertig zu kaufen gibt, auf dem Tisch ausbreiten. Einen Tortenring um den Kuchen legen, um so die Größe festzustellen. Anschließend den Tortenring auf die Marzipandecke legen und zwar soweit wie möglich am Rand der Decke plazieren und eindrücken.
    Aus dem restlich verbleibenden Marzipan Streifen schneiden, und zwar so breit wie der Kuchen hoch ist. Die Länge der Streifen muss – alle aneinanderlegt – so lang sein, wie der Faden, mit dem Sie den Umfang des Kuchens gemessen haben. Legen Sie die Streifen um den Kuchen, nicht zu locker, also “mit Gefühl ziehen”. Die Enden jeweils leicht zusammendrücken, damit die Schnittkanten nicht mehr sichtbar sind.
    Den zuvor vorbereiteten Kreis oben auf legen, vorsichtig andrücken und mit einem scharfen Messer den Rand abschneiden.
  • Eiweiß-Zucker-Glasur:
    Einen Zuckerguss herstellen aus 1-2 Eiweiß – je nach Größe des Kuchens – und mit 250 bzw. 500g gesiebten Puderzucker vermengen. Soviel Puderzucker hinzugeben, dass eine glatte Masse entsteht, die von der Konsistenz her so ist, dass sie sich gut streichen lässt. Mit einem großen und breiten Messer, besser noch mit einem Tortenmesser die Eiweißglasur auf den Kuchen streichen. Zunächst wird die Oberfläche bedeckt und glatt gestrichen, anschließend der Rand, indem Sie die Glasur portionsweise auf das Messer nehmen und an den Rand anstreichen. Insgesamt muss zügig gearbeitet werden, da die Glasur schnell eintrocknet.
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